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Wenn Streß zur Krankheit führt


Sodbrennen, Gesundheit

Ein solcher Kreislauf von Dauerstreß, verminderter Abwehrfunktion und Krankheitsanfälligkeit kann oftmals nur durch eine Erkrankung gestoppt werden. Nachdem die vielfältigen geistigen und körperlichen Streßsymptome ignoriert worden sind, kann sich der überstrapazierte Organismus nur durch einen "Paukenschlag" Gehör verschaffen, der die Betroffenen dazu zwingt, ihren ungesunden Lebensstil zu ändern und wieder mehr auf die Signale des Körpers zu hören. So wie eine Kette immer zuerst am schwächsten Glied reißt, zeigt sich die Schädigung des Körpers durch Dauerstreß und andere Risikofaktoren zunächst dort, wo das Organsystem anlagebedingt am wenigsten belastbar ist.

Sodbrennen, Gesundheit

Herz-Kreislauferkrankungen, Magen- und Verdauungsprobleme, Rückenbeschwerden oder Kopf- und Migräneschmerzen haben nicht selten eine lange Familiengeschichte, und es macht durchaus Sinn, sich solche genetischen Verbindungen bewußt zu machen. Im Falle einer vererbten Anlage zu einer übermäßigen Produktion von Magensäure führt dieser genetische Faktor für sich allein noch nicht zu Schleimhautschädigungen und Geschwüren, sondern nur in Verbindung mit Streß und anderen Risikofaktoren wie übermäßigem Kaffee-, Alkohol-, Zigaretten- oder Schmerzmittelkonsum. Aber auch Lernprozesse innerhalb der Familie können eine bedenkliche Rolle bei der Neigung zu bestimmten Krankheitsbildern spielen. Kinder, die bereits sehr früh bei Druck über "Bauchweh" klagen, lernen, diese Körperregion im Verlauf ihres Lebens besonders zu beachten. Später werden aus diesen undifferenzierten Kinderschmerzen nicht selten Magen- und Unterleibsbeschwerden, die keine organische Grundlage aufweisen und lediglich auf einer Beobachtungsverkrampfung beruhen.



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