Geschichte der Antazida
1985, Helicobacter pylori
Die 1985 erfolgte Entdeckung des 2,5 Nano-Millimeter großen gewundenen Stäbchenbakterium Helicobacter pylori (H.p.) brachte entscheidende Veränderungen in der Gastroenterologie mit sich. Dem Erreger wird derzeit eine bedeutende Rolle als Verursacher von Entzündungen und Geschwürsbildungen des Magens und des Zwölffingerdarms zugesprochen. Der "große Kampf" gegen H.p. wurde zuerst mit einer Kombination eines wismut-haltigen Antazidums mit einem Antibiotikum aufgenommen ("Eradikations-Therapie"). Die anfängliche Begeisterung über die H.p.-Ausrottungs-Behandlung hat sich mittlerweile wieder gelegt.
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